Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 vorgestellt

In der heutigen Pressekonferenz unserer Projektpartner acatech und Fraunhofer IML wurde die vom BMBF geförderte Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dazu heisst es dort:
„Industrie 4.0 bezeichnet die Transformation „klassischer“ Industrien durch das Internet der Dinge, Daten und Dienste. Die damit verbundene Echtzeit-Vernetzung von Produkten, Prozessen und Infrastrukturen läutet die vierte industrielle Revolution ein, die auch die Arbeitswelt der Zukunft nachhaltig verändern wird.

Eine wesentliche Neuerung ist die zunehmende Flexibilität und Komplexität von Produktion und Logistik. Daraus ergeben sich neue Anforderungen an die Kompetenz und die Qualifikation der Menschen, um die sich wandelnde Umgebung zu verstehen und mit ihr zu interagieren. Innovativen, situationsbezogenen Konzepten und Weiterbildungslösungen kommt hier eine zentrale Bedeutung zu.

Im Rahmen der Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 werden die Qualifikationsbedarfe von Unternehmen – vor allem kleiner und mittlerer Betriebe – identifiziert und analysiert. Zudem werden vorhandene online-gestützte Lösungen zur Kompetenzentwicklung operationalisiert und bewertet. Dabei steht insbesondere die Frage im Vordergrund, wie künftig ein übergreifender und branchenspezifischer Wissenstransfer sowie die nicht-formale Weiterbildung organisiert werden kann. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Projektgruppe werden von acatech veröffentlicht und dokumentiert.“

Wir freuen uns gemeinsam mit unseren Projektpartnern acatech und Fraunhofer IML diesen Meilenstein erreicht zu haben. Mit der Realisation einer mobilen Lösung für adaptives Lernen für diverse Zielgruppen in der Industrie 4.0 konnten wir unseren Beitrag zum Erfolg des Projektes leisten.

Die Mitteilung unseres Projektpartner acatech finden Sie hier.

Die Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0 können Sie hier direkt als PDF laden.

Einen Film zur mobilen Lösung, dem KESI Demonstrator von equeo, finden Sie hier.


Kompetenzentwicklungsstudie Industrie 4.0

Gefördert durch das 756px-BMBF_Logo.svg

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Herr Albrecht, wie sieht das Recruiting von morgen aus?

M.AlbrechtMichael Albrecht ist selbstständiger Trainer und Berater im HR-Bereich mit den Schwerpunkten Recruiting, betriebliche Bildung und Talent-Management. Er besitzt langjährige Management- und Führungserfahrung in diesem Bereich, u.a. als Projektleiter für die BMW Group.

Thomas Flum, Geschäftsführer von equeo, hatte Gelegenheit, ihn zu den Herausforderungen im Recruiting-Bereich zu befragen.

Herr Albrecht, sie sind ein Experte im Bereich Recruiting. Was sind aus Ihrer Sicht heute die zentralen Herausforderungen im Recruiting für die Unternehmen? 

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ändert sich in vielen Bereichen hin zu einem Arbeitnehmermarkt. Dies bekommen die Unternehmen teilweise schmerzlich zu spüren. Auf diese Veränderungen ist zu reagieren, sofern sie vom Unternehmen nicht schon antizipiert wurden. Die Reihenfolgen der aufgeführten Herausforderungen lässt dabei nicht auf deren Stellenwert schließen. Die Bedeutung der Themen hängt vielmehr von der individuellen Situation des einzelnen Unternehmens ab und ist im Gesamtkontext zu sehen.

Grundsätzlich werden sich die Aufgaben des Recruiters beziehungsweise der Recruitingabteilung ändern. Es vollzieht sich ein Wechsel vom klassischen Recruiting hin zum Sourcen. Das erfordert zwangsläufig auch, dass sich die Kompetenzen ändern. Recruiter entwickeln sich zu Netzwerkern und brauchen zukünftig eine starke Kommunikationskompetenz. Sie fühlen sich in sozialen Medien heimisch und beherrschen mehr als ein IT-System. Sie finden Talente, bauen Verbindungen auf, halten diese Beziehungen über einen Zeitraum und rufen Kandidaten bei Bedarf schnell ab. Herr Albrecht, wie sieht das Recruiting von morgen aus? weiterlesen

Zukunft der Arbeit: Zukunft der Weiterbildung!

Thomas_Flum_Ein Beitrag zur Blog-Parade „Zukunft der Arbeit“, in Vorbereitung auf die KnowTech 2015: Wie arbeiten wir in Zukunft? Ersetzen uns zukünftig Maschinen? Wie verändert sich unsere Arbeitswelt konkret? Hat der heutige Arbeitsplatz schon bald ausgedient? (von Thomas Flum, Gründer und Geschäftsführer von equeo)

 

Nähern wir uns dem Thema über die veränderten Anforderungen in der Arbeitswelt der Zukunft im Bereich Produktion – diese Wahl überrascht natürlich keineswegs, schließlich gehört „Industrie 4.0“ schon seit einiger Zeit zu den großen Themen, wenn auch meist mit Fokus auf zunehmende Automatisierung und dem in diesem Zusammenhang befürchteten Verlust einer großen Zahl von Arbeitsplätzen.

Die Anforderungen an die weiterhin in der Industrie beschäftigten Mitarbeiter werden sich verändern – übergreifende Kenntnisse und Fähigkeiten werden in ihrer Bedeutung steigen, Menschen werden zu „Dirigenten“ der Maschinen. Vornehmlich gehört dazu die Entlastung der Arbeitnehmer von Routineaufgaben, die dann tatsächlich von Maschinen ausgeführt würden. Im Gegenzug steigt die Verantwortung der einzelnen Mitarbeiter, auch in Bezug auf die Arbeitsabläufe, die zunehmend selbst zu organisieren sein werden. Zukunft der Arbeit: Zukunft der Weiterbildung! weiterlesen